Rheinland-Pfalz hat sich im Rahmen der europaweiten Kontrollwoche „Seatbelt“ an umfangreichen Maßnahmen zur Verkehrssicherheit beteiligt. Im Zeitraum vom 9. bis 15. März 2026 überprüfte die Polizei insgesamt 3.718 Fahrzeuge. Dabei wurden 1.027 Verstöße gegen die Anschnallpflicht festgestellt.

Innenminister Michael Ebling betonte die Bedeutung der Kontrollen: „Ein kleiner Handgriff kann im Ernstfall Leben retten. Wer sich im Auto anschnallt, schützt nicht nur sich selbst, sondern trägt aktiv zur Verkehrssicherheit bei. Die ROADPOL-Kontrollwochen sollen Risiken reduzieren und das Bewusstsein für die eigene Verantwortung im Straßenverkehr stärken.“ Gleichzeitig dankte er den eingesetzten Polizeikräften für ihr Engagement und die erfolgreiche Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.

Das Netzwerk ROADPOL, ein Zusammenschluss europäischer Verkehrspolizeien, verfolgt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten europaweit zu senken. Mehrmals jährlich finden länderübergreifende Kontrollaktionen statt, die sich jeweils bestimmten Unfallursachen widmen.

Im Mittelpunkt der jüngsten Aktionswoche stand die Gurtpflicht. Ziel war es, Verkehrsteilnehmer für die lebenswichtige Bedeutung des Sicherheitsgurtes sowie die richtige Sicherung von Kindern im Fahrzeug zu sensibilisieren. Der Sicherheitsgurt zählt zu den wichtigsten Schutzeinrichtungen im Auto und kann das Risiko tödlicher Verletzungen bei Unfällen erheblich reduzieren.

Neben den Verstößen gegen die Anschnallpflicht stellten die Einsatzkräfte auch weitere Delikte fest. So wurden fünf Fälle von illegalem Aufenthalt beziehungsweise Schleusungsdelikten registriert sowie drei Eigentumsdelikte aufgedeckt. Darüber hinaus kontrollierte die Polizei neun zur Fahndung ausgeschriebene Personen und stellte in vier Fällen Drogen sicher.

Die Ergebnisse der Kontrollwoche zeigen, dass solche Maßnahmen nicht nur zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen, sondern auch weitere Straftaten aufdecken können.

(PM MdI, red [LW])