Am Donnerstagmorgen wurden die Feuerwehren Rennerod und Seck um 09:47 Uhr gemeinsam mit dem DRK-Rettungsdienst und einem Rettungshubschrauber zu einem Verkehrsunfall auf die L299 zwischen Waldmühlen und Neunkirchen alarmiert. Gemeldet war eine eingeklemmte Person.
Bereits kurz nach der Alarmierung konnten zwei Feuerwehrangehörige, die dienstlich in der Nähe im Einsatz waren, erste Hilfe leisten und die Lage vor Ort erkunden.




Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen, in den Seitenstreifen geraten und schließlich im Straßengraben zum Stillstand gekommen. Dabei lag die Fahrerseite im Grabenbereich, was die Rettung erschwerte.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und in Absprache mit der Notärztin öffnete die Feuerwehr die Beifahrertür und überstreckte diese mit Muskelkraft. Dadurch konnte die verletzte Fahrerin über die Beifahrerseite gerettet werden. Mithilfe eines sogenannten KED-Rettungssystems wurde sie stabilisiert und anschließend mit einem Spineboard aus dem Fahrzeug befreit.
Die Frau erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Parallel zur Rettung übernahmen die Einsatzkräfte Absicherungs- und Sperrmaßnahmen.
Die L299 war während der Rettungsarbeiten zwischen der Abfahrt L299/B54 und der Abfahrt Hüblingen vollständig gesperrt.
Im Einsatz waren insgesamt 23 Kräfte der Feuerwehren Rennerod und Seck, der DRK-Rettungsdienst, der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen, der Landesbetrieb Mobilität, die Polizeiinspektion Westerburg sowie DRK First Responder.
(PM FW VG Rennerod, red [LW])