Die Verkehrsdirektion Koblenz hat am gestrigen Dienstag zwischen 9 und 17 Uhr umfangreiche mobile Verkehrskontrollen auf den Bundesautobahnen A3, A48 und A61 sowie auf den angrenzenden Bundesstraßen B9, B42, B49 und B256 durchgeführt.

Im Einsatz waren insgesamt 15 zivile Kontrollfahrzeuge. Unterstützt wurden die Kräfte der Verkehrsdirektion Koblenz dabei von Polizeibeamten der Geschwindigkeitsüberwachung sowie Fahndungseinheiten der Polizeipräsidien Trier, Mainz, Westpfalz, Rheinpfalz und Südhessen.

Der Schwerpunkt der Kontrollen lag insbesondere auf der Ahndung von Geschwindigkeits- und Abstandsverstößen. Hierfür kamen zivile Messfahrzeuge mit Videonachfahreinrichtungen zum Einsatz.

Im Verlauf des Kontrolltages leitete die Polizei insgesamt fünf Strafverfahren ein, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zusätzlich wurden 59 Ordnungswidrigkeitenverfahren registriert.

Darunter befanden sich 33 Geschwindigkeitsverstöße. In 27 Fällen müssen die betroffenen Verkehrsteilnehmer voraussichtlich mit einem Fahrverbot rechnen. Der höchste gemessene Wert lag bei 157 km/h bei erlaubten 100 km/h.

Außerdem stellte die Polizei 14 erhebliche Abstandsverstöße fest. In elf Fällen droht den Fahrzeugführern ebenfalls ein mindestens einmonatiges Fahrverbot.

Darüber hinaus wurden fünf Verkehrsteilnehmer beim verbotswidrigen Rechtsüberholen sowie zwei weitere bei der unerlaubten Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt festgestellt.

Bei den Kontrollen konnten zudem ein Einhandmesser sowie ein Teleskopschlagstock sichergestellt werden.

(PM POL, red [LW])