
Die Verbandsgemeindeverwaltung Linz warnt die Bevölkerung nach der Sichtung einer mutmaßlichen Giftschlange im Bereich des Roniger Wegs in Linz am Rhein.
Ein Bürger hatte der Verbandsgemeindeverwaltung Linz gemeldet, eine auffällige Schlange gesehen zu haben. Nach der Prüfung eines von der meldenden Person aufgenommenen Fotos durch das Ordnungsamt, die Feuerwehr und einen Fachkundigen für Giftschlangen geht man davon aus, dass es sich tatsächlich um eine Korallenotter handelt.
Seitdem wurde die Schlange nicht erneut gesehen. Dennoch wird davon ausgegangen, dass die Art zwar nicht in der Region heimisch ist, dort aber überleben kann.
Die Korallenotter zählt zu den hochgiftigen Schlangen. Ihr Nervengift beeinträchtigt die Signalübertragung der Nerven und kann unbehandelt zu einer Lähmung der Atemwege führen. Jeder Schlangenbiss muss daher sofort als medizinischer Notfall behandelt werden. Grundsätzlich gelten Korallenottern jedoch nicht als aggressiv. Sie beißen in der Regel nur, wenn sie bedrängt, angefasst oder festgehalten werden.
Wer die Schlange sieht, sollte sich ihr auf keinen Fall nähern und sofort den Notruf 110 oder 112 verständigen. Ein Originalfoto der Schlange ist Bestandteil der Pressemitteilung. Zusätzlich wird die Bevölkerung über eine Warn-App informiert.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise auf einen möglichen Besitzer einer solchen Schlange im Bereich Linz geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Linz unter der Telefonnummer 02644 943-0 zu melden.
(PM POL,red)