Das Thema Wasserrettung ist in Koblenz, der Stadt an Rhein und Mosel, ein großes Thema. Bei der Berufsfeuerwehr sind Einsatzkräfte auf genau diesen Fachbereich spezialisiert. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, befinden sich Wasserretter auf der Feuerwache 1 in der Schlachthofstraße im Dienst. Sie sind zum einen als Feuerwehrtaucher ausgebildet und zum anderen als Rettungsschwimmer in der Funktion als Wasserretter. Dafür steht den Feuerwehrkräften spezielle Ausrüstung zur Verfügung.

Da es sich bei der Tauchereinheit um eine Landesfacheinheit handelt, begrenzen sich die Einsätze nicht nur auf das Stadtgebiet in Koblenz. Auch über die Stadtgrenzen hinaus werden Rettungen durchgeführt.
Um hier zeitlich schnell agieren zu können, ist es den Wasserrettern möglich im Hof der Feuerwache von einem Hubschrauber aufgenommen zu werden. Danach werden die Einsatzkräfte unmittelbar bis an die zu rettende Person geflogen und springen dort direkt aus dem Hubschrauber in das Wasser, um die Person zu sichern.

Damit dieser Ablauf reibungslos klappt, wird das Vorgehen jedes Jahr von jedem Wasserretter und der Hubschrauberbesatzung geübt. Jedes Besatzungsmitglied des Polizeihubschraubers in Winningen muss dieses Manöver ebenfalls jährlich trainieren, um für die Rettung qualifiziert zu sein.
In den letzten beiden Monaten war es dann wieder soweit. Jede Wachabteilung der Berufsfeuerwehr, sowie jeder Pilot und Flugtechniker der Polizei-Hubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz übte das Szenario der Rettung einer hilflosen Person im Wasser. Im Vorfeld gab es eine gemeinsame Besprechung um noch einmal den Ablauf genau zu definieren und sich alle Sicherheitsaspekte vor Augen zu führen. Danach sah man im Bereich der Mosel, oberhalb der Staustufe, des Öfteren den Polizeihubschrauber kreisen und eine Person aus dem Hubschrauber in das Wasser springen. Dieser schwamm anschließend einen Kollegen der sich Bereits im Wasser befand an und sicherte diesen. Anschließend wurde die Person dann mit einem Rettungsboot aus der Mosel aufgenommen.

(PM BFKO)