Am Dienstag, den 15.09.2026, wurde die Feuerwehr Bellingen zu einer Absicherung einer Unfallstelle auf der Kreisstraße 8 in Richtung Rotenhain alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Pkw nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Baum in einem Graben zum Stehen gekommen war.

Aufgrund der Lage des Fahrzeugs bestand die Gefahr, dass dieses weiter in den Graben abrutschen könnte. Der an der Einsatzstelle befindliche Rettungsdienst konnte den Fahrer deshalb zunächst nicht ohne weitere Gefährdung aus dem Fahrzeug retten.

Aus diesem Grund entschied sich der Einsatzleiter, die Feuerwehr Langenhahn mit technischem Gerät nachzufordern. Nach deren Eintreffen wurde das Unfallfahrzeug mithilfe eines Abstützsystems für Pkw sowie Leiterteilen gegen ein weiteres Abrutschen gesichert.

Nachdem das Fahrzeug stabilisiert worden war, konnte der Rettungsdienst den Insassen weiter medizinisch versorgen. Die Feuerwehr unterstützte anschließend bei der Rettung des Fahrers aus dem Fahrzeug sowie beim Verbringen in den Rettungswagen.

Der Fahrzeugführer wurde zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Fahrer zuvor mit einem Wildtier kollidiert. Das Tier überlebte den Zusammenstoß nicht.

Die Kreisstraße 8 musste für rund zwei Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt werden.

Im Einsatz waren die FEZ Westerburg, die FF Bellingen, die FF Langenhahn sowie das Presseteam der FF VG Westerburg. Unterstützt wurden die Feuerwehrkräfte durch den Rettungsdienst Westerburg und die Polizei Westerburg.

Insgesamt waren 20 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

(PM FW VG Westerburg, red [LW])