Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche „Roadpol Speed“ führte die Verkehrsdirektion Koblenz am 14. April 2026 umfangreiche Kontrollmaßnahmen durch. Zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr fanden sowohl mobile als auch stationäre Geschwindigkeitsmessungen auf den Bundesautobahnen 3, 48 und 61 statt.

Dabei wurden insgesamt 83 Fahrzeuge und 96 Personen überprüft. Die Einsatzkräfte leiteten 42 Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie drei Strafverfahren ein.

Der gravierendste Geschwindigkeitsverstoß lag bei 150 km/h nach Toleranzabzug – bei erlaubten 100 km/h. Insgesamt müssen sechs Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen.

Neben Tempoverstößen stellten die Beamten auch weitere Zuwiderhandlungen fest, darunter Gurtverstöße, Ablenkung durch Mobiltelefone, Überholverstöße sowie Fälle des Erlöschens der Betriebserlaubnis. Zudem wurden Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz registriert und entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

(PM POL, red [LW])